„ICH KANN DOCH NICHT MALEN“
ist ein häufig gehörter Satz von größeren Kindern und auch Erwachsenen, wenn es um kreative Betätigung geht. Kernproblem ist der Zeitpunkt, ab dem das „Werk“ einem eigenen Anspruch genügen und zusätzlich noch eine Erwartung von „außen“ erfüllen soll. Das macht Angst nicht gut genug zu sein und belächelt zu werden. Die Unbekümmertheit der ganz Kleinen, dass das, was da entsteht, niemanden „gefallen“ muss, geht verloren.
In Zeiten zunehmender künstlicher „Kreativität“ wird es immer wichtiger, die Eigene auszubauen, zuzulassen und auszuleben. Wir sind der Überzeugung, dass sich ausnahmslos jeder kreativ betätigen kann und auch sollte, für seine Feinmotorik, für eine nonverbale Kommunikation, für meditative Momente und innere Ruhe.
Wir, der Dorfverein Klein Kussewitz, haben im Dorfgemeinschaftshaus eine „Kerativhöhle“ eingerichtet in dem Material, Zeit, Anregung und Raum bestehen, um abzutauchen zu können in die eigene Phantasie ohne Erklärungen, ohne Begründungen, ohne Fragen, ohne Wegräumen.

Dabei gibt es ausdrücklich keinen pädagogischen Ansatz und keine Lehrinhalte. Ziel ist ein experimenteller Umgang mit Materialien und Techniken ohne deren Beschränkung.
Für uns ist Kunst eine rein emotionale Begegnung. Ein Kunstwerk, ist dann ein Kunstwerk, wenn es berührt und fasziniert, und das empfindet jeder anders. Unsere Einzelkunstwerke zusammenfügen und ein Gesamtwerk zu bilden sind ein unschätzbarer Gewinn an Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz, hervorgerufen durch Individualität und Gemeinschaft.
Wer mag Stifte? Wer mag Farben, Pinsel und Papier? Wer mag Scheren, Kleber, Draht, Holz, Knete, Ton und Stoff? Wer kennt noch andere spannende Materialien? Wer hätte Lust einmal in der Woche für 2-3 Stunden zum Experimentieren in eine „Kreativhöhle“ im DGH nach Klein Kussewitz zu kommen?
Kontakt: Andreas (01718330100)


